27. September 2016

Soziales Engagement

Sozialer Tag

140-fotostudio-lisseSeit 2007 findet jährlich ein „sozialer Tag“ am Gymnasium an der Gartenstraße statt. Wir arbeiten hierfür mit dem Verein Aktion Tagwerk zusammen, der eine bundesweite Kampagne für Schüler und Schülerinnen organisiert.

logoDie Idee ist ganz einfach: Schüler und Schülerinnen aller Klassenstufen gehen an einem Tag im Schuljahr anstatt zur Schule arbeiten und spenden ihren Lohn für Bildungsprojekte in wechselnden afrikanischen Ländern. Die Hälfte des Erlöses, den wir an unserer Schule erzielen, überweisen wir mit Hilfe des Lions-Clubs MG-Rheydt ohne Abzug direkt an unsere Partnerschule in Outjo, Namibia, die dringend auf diese Hilfe angewiesen ist.

Die Organisation des Aktionstages „Dein Tag für Afrika“ , der immer kurz vor den Sommerferien stattfindet, liegt in den Händen eines Teams bestehend aus wechselnden Mitgliedern der SV, einzelnen Elternvertretern und drei Lehrerinnen, hauptverantwortlich ist Frau Hidding. Die Schüler werden motiviert zur Teilnahme durch die SV; und vornehmlich die Klassen 5 werden neu informiert über die Ziele der Aktion und besonders auch über unsere Partnerschule und das Leben der Schüler in Namibia. Alle Schüler der Schule suchen sich Jobs oder Arbeitsmöglichkeiten für einen Tag. Hier sind auch Klassenaktionen besonders für jüngere Schüler denkbar und wünschenswert, denn sie stärken das Gemeinschaftsgefühl. Um einen Anreiz zu schaffen wird die Klasse, die den höchsten Spendenertrag pro Kopf erzielt hat, von der SV mit einem Fest belohnt. Ältere Schüler werden ermuntert sich Jobs in Firmen, Krankenhäusern oder Kanzleien zu suchen, um so –nebenbei – wertvolle Einblicke in Berufsfelder zu erhalten. Die Eltern unserer Schüler und Schülerinnen helfen ihren Kindern bei der Suche nach Arbeitsmöglichkeiten, manche bieten aber auch Jobs für weitere Schüler, z. B. Klassenkameraden an.

ghanaEine gezielte Einbindung in den Fachunterricht (Erdkunde, Politik, Religion) ist möglich und wird durch wechselnde, durch die Aktion Tagwerk bereitgestellte Medien und Materialien erleichtert. Diese Aktion ist ein wertvoller Baustein unserer Wertekultur in vielfacher Hinsicht:

  • Es ist die ganze Schule mit allen Klassenstufen vertreten, das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation mit der Klasse und der Schule.
  • Schüler erleben greifbar und sichtbar, dass sie gemeinsam in der Lage sind viel zu erreichen, denn jährlich werden zirka 15.000 Euro erzielt.
  • Es ist eine Form der sozialen Lernens, die sensibilisiert für soziale Probleme und  eine konkrete Hilfe möglich macht.
  • Die Selbstständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein der Schüler werden gesteigert, denn es liegt im Ermessen eines jeden wieweit er sich engagiert.
  • Eltern, Lehrer und Schüler arbeiten zusammen.

Umwelterziehung  („GymGa goes green“)

Die Gewinner des Umweltprojektes 2016 - 6c

Die Gewinner des Umweltprojektes 2016 – 6c

Umwelterziehung steht am Gymnasium an der Gartenstraße weit oben – Fragen des Umweltschutzes und der Nachhaltig sollen unseren Schülerinnen und Schülern auch außerhalb des Unterrichts nahegebracht werden. Das Konzept zur Umwelterziehung versteht sich dabei als ein Aspekt des übergeordneten Projekts Schulentwicklung und wird in verschiedenen Projekten im Schulalltag umgesetzt. Einige seien in kurzer Aufzählung hier gennant:

  • Einrichtung von verantwortlichen Schülergruppen: (Energiesheriffs/Ordnungsdienste in den Klassen/Kursen für die Klassen- und Gemeinschaftsräume bzw. den Schulhof)
  • Einrichtung einer jahrgangsübergreifenden AG „Umweltscouts“/Schulgarten-AG (Bepflanzung von Beeten und Kübeln auf dem Schulgelände, Entwicklung von Gestaltungsideen für den Schulgarten)
  • Unterstützung des Wettbewerbs „Umweltklasse“
  • regelmäßige Aktionen z.B. Plakatwettbewerb „Anti-Littering“
  • kleine Ausstellungen in der Pausenhalle
  • Einzelprojekte im ersten Schulhalbjahr des 5. Jahrgangs (unterstützt durch das Angebot der GEM und in einzelnen Fächern/Jahrgängen zeitversetzt über das  Schuljahr verteilt
  • Tierschutzprojekt im 6. Jahrgang „Helft Tieren in Not“ – Durchführung einer Spendenaktion in Zusammenarbeit und zur Unterstützung (lokaler) Tierschutzorganisationen
  • Wettbewerb „Umweltklasse“ für  alle Klassen der Sekundarstufe I (mit Schwerpunkt Müllvermeidung; Müllentsorgung; -trennung; Energiesparen; allgemeine Ordnung – vgl. nachgeordnete Abschnitte) und Aussetzen eines Preises für die besten drei Klassen
  • Weiterer Anreiz durch Kopplung der Umweltkampagne an Pläne zur Schulhofgestaltung (z.B. Sitzgelegenheiten schaffen; Bewegungsräume für die unteren Jahrgänge)
  • Ausbau der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern: GEM-Frühlingstag oder eine Aktion „der saubere Schulweg“ (z.B. im Zusammenhang mit dem Sozialen Tag als Klassenprojekt);  in Planung: Beteiligung am „GreenDay“ – Green Jobs – Berufe rund um den Klimaschutz/Schüler checken grüne Jobs (Initiative der Arbeitsagentur)
  • Workshop der SV zu umweltrelevanten Themen am Gymga im Rahmen der SV-Fahrt
  • Entwicklung zukünftiger Projekte in Zusammenarbeit mit interessierten Schülern im Rahmen des buddY-Projekts

Fair-Trade Schule

Seit 2015 ist unsere Schule zertifizierte Fair-Trade Schule. Die eigens zu diesem Zweck gegründete AG, die „Fairies“, kümmert sich seitdem darum, dass u.a. in unserer Mensa fair gehandelte Zutaten verwendet werden, oder auch, dass der Kaffee im Lehrerzimmer aus fair gehandeltem Anbau kommt. Zudem kommen auch andere Aktionen, wie der Verkauf fairer Smoothies auf Schulfesten oder faire Schokokuchen. Auch führt die AG immer wieder Informationsaktionen durch.

Zum Konzept einer FairTrade-School gehört aber auch, dass das Thema in mehreren Unterrichtsfächern und Jahrgangsstufen Thema ist. Bei den Rezertifizierungsverfahren wird dieses immer wieder anhand der Lehrpläne überprüft. Hier bieten sich viele verschiedene Fächer an: Erdkunde (auch bilingual), Deutsch, Religion/Philosophie, Politk/Sowi, aber auch Chemie. 

Frau Schupp unterstützt die Idee der FairTrade-School durch den Verkauf fairer Produkte im Schulkiosk, aber auch durch Mitarbeit bei den verschiedenen Projekten der Fairies oder eigenen Aktionen.

Das Ziel ist es, auf verschiedenen Ebenen das Bewusstsein für den fairen Handel zu schärfen und die Schulgemeinschaft auch zum Umdenken zu bewegen.